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RINGEN RSL 2000 feiert in der Regionalliga im zweiten Kampf den zweiten Sieg


(red). Zweiter Kampf, zweiter Sieg: Es läuft gut für die Ringer des RSL 2000 Sandhofen-Lampertheim in der Regionalliga Südwest. Bei der KG Baienfurt schafften die RSL-Athleten einen 22:18-Erfolg. Entscheidend für den Sieg waren die Neuzugänge, welche die optimalen Kampfpunkte erreichten. Die Auswärtspunkte können in der Endabrechnung einen wichtigen Beitrag für den Klassenerhalt bedeuten.


 "Das gesamte Team hat eine kämpferisch starke Leistung gezeigt", sagte RSL-Vorstand Klaus Schenk. Damit steht das RSL mit den Favoriten aus Triberg, Ketsch und Linzgau-Taisersdorf an der Tabellenspitze. "Diese Punkte sind wichtig für den Klassenerhalt", stapelte Schenk aber tief.

Vor allem mit den drei Neuzugängen Hasan Yilmaz, Ramon Craciun und Abu Dzamaldaev war er zufrieden: "Mit denen haben wir einen guten Fang gemacht." Auf den Einsatz des vierten Neuzugangs, "Problemkind" Nicolai Gössner, hofft Schenk vielleicht schon am kommenden Samstag im Heimkampf gegen Mitaufsteiger Unterelchingen: "Er steht voll im Training und bemüht sich, auf 120 Kilogramm abzuspecken".


 

Erneut musste die RSL-Staffel ohne Schwergewichtler antreten, so dass der technisch überhöhte Sieg von Hasan Yilmaz mit 21:1 gegen Angelo Hasel in der 55 kg-Klasse für den Ausgleich des kampflosen Sieges von Pavel Burta im Schwergewicht sorgte. Ramon Craciun ließ in der 60 kg-Klasse gegen Luca Zanuta einen weiteren überhöhten Sieg mit 13:0 folgen. Als dann auch Abu Dzamaldaev in der Klasse bis 96 kg im freien Stil einen 11:0-Sieg gegen Ilker Gölcin landen konnte, lag die RSL-Staffel plötzlich 12:4 in Front. Florian Fuchs konnte die Führung gegen Simon Tenhünfeld sogar ausbauen. Er erkämpfte in der 66 kg-Klasse einen 3:1-Erfolg, wobei er nur in der ersten Runde ein 0:1 hinnehmen musste. Etwas überraschend musste Robert Karkusov in der 84 kg-Klasse eine glatte 0:3-Niederlage gegen Vyacheslav Kolosov akzeptieren.
 

Hin und her ging es im Kampf der Klasse bis 66 kg im klassischen Stil zwischen Michael Knittel und Dariusz Jelen. Stets war Knittel in Rundenrückstand - bis zum 2:2. Im entscheidenden Schlusskampf konnte sich der RSL-Ringer in der Unterlage behaupten und kam dadurch zum Sieg. Ähnlich wie zuvor Robert Karkusov musste sich auch Jens Peter in der Klasse bis 84 kg im freien Stil mit 0:3 Runden (1:0, 4:0, 3:0) Marcel Bolduan geschlagen geben. 18:13 lag die RSL-Staffel zu diesem Zeitpunkt in Front. Nicht wie gewohnt zum Zuge kam Sascha Knittel im Freistilkampf der 74 kg-Klasse. Sein Gegner Gerhard Tenhünfeld ging mit Elan zur Sache und gewann die ersten beiden Runden. Die dritte Runde konnte Knittel für sich verbuchen, doch in Runde vier erzwang der Baienfurter die Entscheidung. Noch war die Begegnung nicht entschieden. Dafür sorgte aber Eugen Tschernjawski im klassischen Stil gegen David Bedinadze. Zu Beginn sah es nicht danach aus; Bedinadze trumpfte mit 7:0 auf. In Runde zwei konnte der RSL-Ringer kontern. Nach der Niederlage in der dritten Runde konnte Tschernjawski die beiden letzten mit 2:1 und 2:0 für sich entscheiden. Das bedeutete den 22:18-Endstand - Platz vier in der Tabelle ist der Lohn.


 
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