Wir sind anerkannter Stüztpunktverein: Integration durch Sport 2010
Willkommen beim RSL 2000 arrow News arrow Kampfberichte arrow RSL 2000 - SRC Viernheim vom 07.09.2007
RSL 2000 - SRC Viernheim vom 07.09.2007 E-Mail

Varaksins Verletzung schockt RSL 2000


RINGEN: Ellbogen-Verletzung sorgt wohl für Saison-Ende / Viernheim im Derby überlegen


Die Stimmung in der Altrheinhalle in Lampertheim kochte. Rund 450 Zuschauer waren gekommen, um sich den ersten Wettkampftag der Ringer-Regionalliga anzuschauen. Mit Trommeln und Anfeuerungsrufen versuchten sie, ihre Mannschaften zu Bestleistungen anzutreiben. Das Derby zwischen der Ringergemeinschaft Sandhofen/Lampertheim (RSL 2000) und dem SRC Viernheim begeisterte die Anhänger. Am Ende hatten die Gastgeber allerdings das Nachsehen und unterlagen mit 9:27.

"Die Niederlage ist deutlicher ausgefallen, als wir im Vorfeld gedacht hatten. Trotzdem hat man ganz klar gesehen, dass der SRC in diesem Jahr um die Meisterschaft ringen wird. Für uns ist das wiederum die Bestätigung, dass wir gegen den Abstieg kämpfen werden", erklärte der zweite RSL-Vorsitzende Ludwig Strubel. Die Niederlage gegen die favorisierte Staffel aus Viernheim war vorhersehbar, denn RSL-Schwergewichtler Moosmann musste kurzfristig zu seinem Vater nach Russland reisen. Dazu war Neuzugang Spanjol wegen der Olympia-Ausscheidung für Georgien noch nicht einsetzbar.

Mit Verspätung begann der Hauptkampf, wobei in der 55-kg-Klasse Michael Naams Gegner Fritz Niebler zuviel Gewicht auf die Waage brachte und den Kampf nach der ersten Wertung aufgab. Im Schwergewicht waren für Artur Rimmer die fast 120 kg von Fariborz Kakapour zuviel, so dass jeweils ein Zähler die Entscheidung in drei Kampfrunden für den Viernheimer bedeutete.

Der große Schock für die RSL-Verantwortlichen kam in der 60-kg-Klasse, als Walter Varaksin bei einer Bodenlage von Kontrahent Andy Bartsch den Ellbogen ausgekugelt bekam. "Er hatte höllische Schmerzen und musste sofort vom Notarzt behandelt werden", wirkte Strubel fassungslos. Bis zum gestrigen Nachmittag mussten Mannschaftskollegen und Verantwortliche zittern, dann bekam Strubel weitere Informationen: "Der Arm wurde in Gips gelegt und wir wissen, dass er uns in den kommenden Wochen fehlen wird. Wahrscheinlich wird er für die ganze Runde ausfallen. Das ist nicht nur traurig und schmerzhaft für den Athleten, sondern reißt auch eine große Lücke in unseren Kader."

Da Spanjol in den nächsten Wochen noch nicht zur Verfügung stehen wird, sucht die Ringergemeinschaft nach einer Lösung. "Vielleicht ist unser Neuzugang ja früher einsatzbereit, aber erst einmal müssen wir mit dieser Situation zurecht kommen", sagte Strubel. Geschockt durch die Verletzung, aber auch durch die sportliche Klasse der Viernheimer, schaffte es lediglich Stephan Sardarjan, seinen Kampf gegen Patrick Sauer zu gewinnen.

Ergebnisse: Freistil 55-kg: Michael Naam - Fritz Niebler (Punkte 4:0/ Wertung AS); Gr.-röm. 60-kg: Walter Varaksin - Andy Bartsch (0:4/ SS); Freistil 66-kg: Michael Knittel - Sascha Niebler (0:3/ PS); Gr.-röm. 66-kg: Stephan Zimmermann - Marco Schmitt (0:4/ TÜ); Freistil 74-kg: Sascha Knittel - Timo Schmitt (1:3/ PS); Gr.-röm. 74-kg: Marcel Knittel - Sven Rauch (0:3/ PS); Freistil 84-kg: Artem Ionin - Azeddine Azzaaoui (1:3/ PS); Gr.-röm. 84-kg Stephan Sardarjan - Patrick Sauer (3:0/ PS); Freistil 96-kg: Friedrich Glück - Tony Seifert (0:4/ TÜ); Gr.-röm. 120-kg Artur Rimmer - Fariborz Kakapour (0:3/ PS).

Quelle: Südhessen Morgen vom 10. September 2007
- Mit freundlicher Genehmigung -


Auftakt geht vor 400 Zuschauern in die Hose

Ringen: RSL 2000 verliert das Derby gegen den SRC Viernheim / Varaksin schwer verletzt / Reserve und Schüler mit Niederlagen

Vom 10.09.2007

red. LAMPERTHEIM Der Auftakt in die neue Saison ging für die Ringermannschaften des RSL 2000 Sandhofen/Lampertheim völlig in die Hose. Einzig positiv war am Freitagabend der Besucherandrang in der Lampertheimer Altrheinhalle, der die Tribünen mit 400 Personen fast füllte.

Sowohl die erste Mannschaft in der Regionalliga Südwest als auch die zweite Mannschaft in der Verbandsliga und die Schülerstaffel unterlagen. Die 9:27-Niederlage gegen die favorisierte Staffel des SRC Viernheim war allerdings vorhersehbar, denn Schwergewichtler Moosmann musste kurzfristig zu seinem Vater nach Hause. Dazu sind die beiden Neuzugänge noch nicht einsetzbar - Olympiaausscheidung für Georgien und Wechselsperre sind die Gründe.

Mit Verspätung begann der Hauptkampf, wobei in der 55-kg-Klasse Michael Naams Gegner Fritz Niebler zu viel Gewicht auf die Waage brachte und den Kampf nach der ersten Wertung aufgab. Im Schwergewicht waren für Artur Rimmer die fast 120 kg von Fariborz Kakapour zu viel, so dass jeweils ein Zähler die Entscheidung in drei Kampfrunden für den Viernheimer bedeutete. Abgekocht hatte Walter Varaksin in die 60-kg-Klasse, wo er auf den Viernheimer Neuzugang Andy Bartsch traf. Bei der ersten Bodenlage geschah dann das Malheur als Bartsch bei einem Durchdreher dem RSL-Ringer den Ellbogen auskugelte. Der Kampf war mit Schultersieg entschieden, doch die schlimmere Tatsache ist die, dass Varaksin für diese Runde ausfällt. In der 96-kg-Klasse schlug sich Fritz Glück gegen Tony Seifert recht wacker, konnte aber den 0:15-Sieg für Viernheim nicht abwenden. Im 66-kg-Freistilkampf befand sich Michael Knittel nahezu ständig in der Defensive, wobei Sascha Niebler mit drei knappen Rundensiegen nicht überzeugen konnte. Nach der Pause hatte Stephan Sardarjan in der 84-kg-Klasse einen harten Stand gegen Patrick Sauer. Mit Routine und Technik errang der RSL-Ringer einen 3:0-Punktsieg.

Technisch überhöht musste sich Stephan Zimmermann in der 66-kg-Klasse in der klassischen Stilart Marco Schmitt beugen. Etwas enttäuschend war die Vorstellung von Artem Ionin im freien Stil der 84-kg-Klasse gegen Azeddine Azzaaoui. Lediglich in der zweiten Kampfrunde sah man so etwas wie aufbäumen, doch die reichte nicht, die 1:3-Rundenniederlage abzuwenden. Wacker schlug sich einmal mehr Sascha Knittel im freien Stil der 74-kg-Klasse gegen den Dritten der Europameisterschaften Timo Schmitt. Knittel schaffte es sogar, die erste Kampfrunde offen zu gestalten und die zweite zu dominieren. Dadurch errang Schmitt nur ein 3:1-Rundensieg. Zwei alte Bekannte trafen im Schlusskampf (74-kg-griechisch-römisch) mit Marcel Knittel und Sven Rauch aufeinander. Knittel konnte Rauch in der Bodenlage nicht drehen, was der Grund für die 0:3-Rundenniederlage war.

Gegner der zweiten RSL-Staffel war die Reserve des Bundesligisten SVG Weingarten, die mit einigen erfahrenen Ringern aufwarten konnte und damit den Grundstein für den 22:16-Erfolg legten. Auf RSL-Seite überzeugten Sascha Münkel, Nils Lott, Mario Gutschalk und Alexander Hoffmann. Die RSL-Schülermannschaft hat ferienbedingt noch nicht alle Kräfte zur Verfügung und unterlag damit klar dem SRC Viernheim mit 12:40.

Quelle: Lampertheimer Zeitung vom 10. September 2007
- Mit freundlicher Genehmigung der Zeitung -

 

 

 
< zurück
     
 
 
 
 
© 2010 RSL 2000 - Ringerteam Sandhofen-Lampertheim Ringen in Mannheim & MANNHEIMS-WEBDESIGN | MANNHEIMS-WEB
RSC Eiche Sandhofen 1930 e.V. ASV 04 Lampertheim