Ringen: 15:25-Niederlage bei Mitaufsteiger Unterelchingen
sandhofen/Lampertheim. Für den Ringer-Regionalligisten Sandhofen/Lampertheim (RSL 2000) war beim Mitaufsteiger KSV Unterelchingen nichts zu holen. Vier Siege waren bei den Schwaben zu wenig, mit 15:25 zog sich das RSL aber durchaus achtbar aus der Affäre. "Die sind stärker, als es ihr Tabellenplatz aussagt", meinte Klaus Schenk, der Vorsitzende des RSL, über den einen Platz hinter der badisch-hessischen Kampfgemeinschaft platzierten Gegner.
Durch den Ausfall des verletzten Michael Knittel und des weiterhin fehlenden Schwergewichtlers bahnte sich früh eine Niederlage für das RSL 2000 an: Zur Pause konnte man nur durch Abu Dzamaldaev, der nach einem 1:2-Rückstand den Kampf gegen Marko Filipovic noch drehte (3:2), einen Sieg erringen. Kampflos musste Sandhofen/Lampertheim die 120-kg-Klasse abgeben.
Hasan Yilmaz unterlag mit 1:3, Ramon Craciun musste nach klarem Rückstand auf die Schultern, und Stephan Zimmermann, Ersatzmann für Knittel, handelte sich eine technische Niederlage (0:23-Punkte) ein. Paroli bot Jens Peter, der aber Falk Bollinger nach drei knappen Runden den Erfolg überlassen musste. Ramasan Baschirov konnte sich in einem engen Duell noch mit 3:0 gegen Mathias Krauter durchsetzen, doch dann war die Niederlage des RSL mit dem 1:3 von Robert Karkusov gegen Lars-Rene Schmidt besiegelt.
Die im Grunde bedeutungslosen Schlusskämpfe entschieden die RSL-Athleten für sich, wobei Eugen Tschernjawski Kampfgeist zeigte und sich nach 1:2-Rückstand mit 3:2 gegen Daniel Böck durchsetzte, ehe Sascha Knittel - klar in Führung liegend - den Unterelchinger David Merkle sogar noch auf die Schultern legte.
Eine weitere Niederlage droht dem RSL 2000 am kommenden Freitag, wenn die Kampfgemeinschaft in der Lampertheimer Altrheinhalle den um die Meisterschaft kämpfenden KSV Ketsch erwartet