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Die „Oldies“ ermitteln in der Altrheinhalle ihre Besten E-Mail

Die RSL 2000 richtet die „German Masters“ aus

Der RSL Sandhofen/Lampertheim („RSL 2000“) steht am Freitag und Samstag ein sportliches Großereignis bevor. Nach 2005 richtet man erneut die „German Masters“, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft im Ringen der Veteranen aus. Am Freitag und Samstag, 7./8. Mai erwartet die RSL 2000 in der Lampertheimer Altrheinhalle die Besten unter den deutschen „Ringeroldies“ im Alter zwischen 35 und teilweise über 65 Jahren.  In monatelanger Vorarbeit hat sich die RSL auf dieses Ereignis vorbereitet und will wie für fünf Jahren erneut ein guter Gastgeber sein. „Das Rekordergebnis von 270 Startern werden wir wohl nicht wieder erreichen, doch mit über 200 Athleten ist auf jeden Fall zu rechnen“ ist Klaus Schenk, der Vorsitzende der RSL 2000 guter Dinge für diese Titelkämpfe. In beiden Stilarten wird gekämpft, am Freitag  (7. Mai) sind die Klassiker im griechisch-römischen Stil auf der Matte und am Samstag (8. Mai) die Freistilspezialisten. Mit vielen Doppelstartern ist zu rechnen, sodass jeweils in jeder Stilart etwa 130 Kämpfer antreten werden.
 

 

Viele Ringer aus der Region werden am Start sein, so u.a. die aus der Bundesliga noch gut bekannten Ex-Größen wie Uwe Neupert (Reilingen), als Athlet für den früheren DDR-Ringerverband mehrfach Welt- und Europameister sowie Andreas Kubiak, einst beim VfK Schifferstadt aktiv. Aus lokaler Sicht blickt die RSL auf die Brüder Klaus und Werner Knittel, die schon mehrfach die German Masters gewonnen haben, von der RSL 2000 gehen dazu noch weitere sieben Athleten an den Start. Gleich fünf Athleten entsendet der KSV Ketsch, u.a. mit Trainer Wolfgang Laier, der in seiner aktiven Zeit vom AV Reilingen selbst zur deutschen Spitzenklasse zählte. Stark ist auch der AC Ziegelhausen u.a. mit dem letztjährigen Weltmeister Peter Heckmann und dem mehrfachen Weltmeister Artur Sammet, der bislang 17 Medaillen bei Veteranen-Weltmeisterschaften erkämpfen konnte. Zu Titelkandidaten zählt auch der für den ASV Ladenburg ringende mehrfache polnische Meister Stanislaw Surdyka.  

Für viele der „Ringeroldies“ sind die “German Masters“ eine willkommene Vorbereitung für die Weltmeisterschaften, die in diesem Jahre im schweizerischen Fribourg (Freistil) und in Belgrad (gr.-röm.Stil) stattfinden.
 

 

Auf drei Matten wird in der Altrheinhalle an beiden Tagen gekämpft, am Freitag beginnen die Kämpfe um 14,15 und am Samstag um 12,15 Uhr. Jeweils im Anschluss an die Finalkämpfe erfolgt die Siegerehrung. Alle Athleten müssen beim Wiegen ein ärztliches Attest für ihre Sporttauglichkeit vorlegen. Die Gemütlichkeit bei den Veteranen soll auch nicht zu kürz kommen alljährlich gelten die German Masters auch als Treffen der „Ehemaligen“, wo es nur auf der Matte so richtig Ernst zugeht, aber später dann alte Freundschaften wieder erneuert werden.

Bericht: Peter Weber

 
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