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Ringen: RSL 2000-Vorsitzender blickt nach Seuchensaison in die Zukunft
"Langfristig Aufstieg geplant"
Lampertheim/sandhofen. Das RSL Sandhofen/Lampertheim (RSL 2000) steht nach 14 sieglosen Kämpfen in der Ringer-Regionalliga als Absteiger fest. In den restlichen vier Begegnungen kann der zum Klassenerhalt notwendige achte Tabellenplatz nicht mehr erreicht werden, die RSL 2000 kämpft ab der nächsten Saison wieder in der Oberliga. Klaus Schenk, Vorsitzenden der RSL, nimmt Stellung zur Zukunft.
Die RSL steigt nach vier Jahre aus der Regionalliga ab. Wie geht es weiter, bleibt die Kampfgemeinschaft bestehen?
KLAUS SCHENK: Die Kampfgemeinschaft zwischen der "Eiche" Sandhofen und dem ASV Lampertheim steht außerhalb jeder Diskussion. Wir haben sieben Jahre lang gut zusammengearbeitet.
Woran lag es, dass bisher kein Kampf gewonnen wurde?
SCHENK: Schon zum Saisonstart hatten wir mit Verletzungspech zu kämpfen: Im ersten Kampf gegen Viernheim hat sich Walter Varaksin an der Schulter verletzt, dies ist dann später auch unserem Talent Artem Jonin passiert, der auch ausgefallen ist. Unser Neuzugang Oliver Spaniol zog sich bei seinem ersten Regionalliga-Kampf einen Beinbruch zu und Anatoly Moosmann war eine große Enttäuschung. Er hat nach Integrationsproblemen scheinbar die Lust am Ringen verloren. Dazu hat uns Fliegengewichtler Michael Naam in der Rückrunde im Stich gelassen - wir konnten diese Klasse nicht mehr ersetzen.
Wie sieht die Planung fürs nächste Jahr in der Oberliga aus?
SCHENK: Wir wollen bei der Vergabe der Meisterschaft mitreden. Langfristig ist auf jeden Fall der Wiederaufstieg geplant, denn der Leistungsunterschied zwischen Regionalliga und Oberliga ist zu groß. Wir wollen wieder Regionalligaringen bieten.
Wie sieht es mit den Nachwuchs bei der RSL aus?
SCHENK: Wir sind zufrieden und haben einige Talente, die sich im kommenden Jahre in der Oberliga weiterentwickeln sollten, wie Ümit Kahyaouglu oder Robert Karkusov.
Bleiben die Leistungsträger, wie sieht die Mannschaft in der nächsten Runde aus?
SCHENK: In Vorgesprächen haben alle ihr Bleiben zugesagt. Für die Oberliga müssen wir uns verstärken, vor allem in der Klasse bis 55 kg. Trainiert wird unsere Mannschaft weiter von Fritz Glück und Stephan Saradarian.
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