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Es war eine Saison mit vielen Hochs und wenigen Tiefs für die Akteure des Ringerteams Sandhofen/Lampertheim (RSL 2000). Mit Platz vier wurden die Play-Offs der Oberliga erreicht und der Einzug ins Finale gegen den Favoriten aus Ketsch war mit einer Niederlage und einem Unentschieden denkbar knapp verpasst. "Die Saison ist für uns besser gelaufen, als wir das eigentlich erwartet haben. Wir waren uns im Klaren darüber, dass wir nicht um den Aufstieg kämpfen werden, aber wir haben oben mitgemischt und auch das knappe Scheidern gegen Ketsch ist aller Ehren wert". "Durch die 18:19 Heimniederlage und den 19:17 Auswärtssieg in Kirrlach haben wir einen hervorragenden 3.Platz erreicht", fällt das Fazit des stellvertretende Vorsitzenden Ludwig Strubel durchweg positiv aus.
Mannschaft als Einheit
Zurückzuführen ist das gute Abschneiden vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit, die auch von Strubel betont wird: "Ich möchte eigentlich keinen hervorheben, vielmehr muss man der kompletten Mannschaft ein Lob aussprechen. Jeder hat im Rahmen seiner Möglichkeiten immer das Beste gegeben."
Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison und so laufen auch beim RSL die Planungen für die kommende Runde bereits auf Hochtouren. Es gilt, die gezeigten Leistungen zu bestätigen und nach Möglichkeit einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Die Mannschaft soll dafür punktuell verstärkt werden, nennenswerte Abgänge sind nicht zu befürchten und auch die eigene Jugend soll weiterhin konsequent gefördert und gefordert werden. Das hat in dieser Saison bereits gut funktioniert, als Stephan Sardarjan verletzungsbedingt ausfiel und von Robert Karkusov ersetzt wurde.
"Wir waren überrascht, wie leistungsstark er schon ist, obwohl er noch nicht so lange ringt. Für Robert war das eine tolle Sache, er konnte Oberliga-Luft schnuppern und wir sind uns sicher, dass er Stephan Sardarjan irgendwann adäquat ersetzten wird", sagt Strubel über die Nachwuchshoffnung des RSL. Dennoch will man auf dem Transfermarkt aktiv werden und je nach Möglichkeit ein oder zwei Neuzugänge präsentieren. Von deren Qualität hängt auch das nächstjährige Saisonziel ab: "Das wird sich entscheiden, wenn wir wissen, mit welchen Leuten wir in die Runde gehen. Wir sind auf der Suche und ich bin optimistisch, dass wir die ein oder andere Verstärkung bekommen können", so Strubel über die laufenden Kaderplanungen.
Sollte man die Ringer, um die man sich beim RSL 2000 momentan bemüht, tatsächlich unter Vertrag nehmen können, ist für Strubel klar, dass man sich in der Spitzengruppe der Liga festsetzen will. Spätestens Ende Februar 2009 soll diesbezüglich Klarheit herrschen. Bis dahin hält man sich bei der Ringergemeinschaft bedeckt, möchte keine Namen nennen. "Die Saison läuft noch und daher kann ich dazu nicht viel sagen. Jeder Verein schaut sich um und spricht mit Ringern. So natürlich auch wir und man wird sehen, was dann letztendlich klappt", erklärt Strubel vielsagend.
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