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RSL 2000 setzt mittelfristig auf den Nachwuchs E-Mail

Ringen: Kampfgemeinschaft Sandhofen/Lampertheim will sich nach Regionalliga-Abstieg zunächst einmal konsolidieren

RSL 2000 setzt mittelfristig auf den Nachwuchs

Lampertheim/Sandhofen. Sechs Kampftage haben die Aktiven des Ringerteams 2000 Sandhofen-Lampertheim (RSL 2000) in der Oberliga absolviert - und die Erwartungen erfüllt. "Bisher sind wir sehr zufRieden, wir haben wirklich gute Kämpfe gezeigt und die Mannschaft ist in Topform.", kommentiert Ludwig Strubel, 2. Vorsitzender die RSL 2000, den Saisonstart mit vier Siegen und zwei Niederlagen.

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga in der vergangenen Saison gilt es nun, sich zunächst einmal in der Oberliga zu etablieren. Die Mannschaft ist dabei nahezu unverändert geblieben. In der 55- und 60kg-Klasse kamen mit Stanislav Dajan und Sergej Novikow zwei junge, hoffnungsvolle Talente hinzu, die noch Erfahrung sammeln müssen. Außerdem wechselte mit Dhabrail Sulejmanov vom RSC Laudenbach eine Alternative für die 84kg-Klasse zur Kampfgemeinschaft.

Varaksin und Ionin zurück

"Vor allen Dingen haben wir jetzt den Vorteil, dass Walter Varaksin und Artem Ionin nach ihren Verletzungen zu Beginn der letzten Saison wieder ringen können", sagt Strubel. Die beiden Leistungsträger hätten er Mannschaft im Abstiegskampf der vergangenen Saison sehr gefehlt.

Allerdings ist das Verletzungspech dem RSL auch in diesem Jahr leider treu geblieben: Artur Rimmer wird mit einer Knieverletzung noch länger fehlen. Strubel ist dennoch optimistisch und sieht die Ziele der Mannschaft trotz des Ausfalls nicht in Gefahr: "Wir werden zwar nicht aufsteigen, aber sicherlich auch nicht absteigen und unser Saisonziel Platz vier erreichen können."

Diese Saison soll vor allem der Konsolidierung dienen, der sofortige Wiederaufstieg ist keine Pflicht. Priorität wird jetzt vor allem auf die Integration junger Ringer gelegt. Ihnen soll die Chance gegeben werden, Oberliga-Luft zu schnuppern, um so in Zukunft ältere Ringer adäquat ersetzen zu können. Strubel erklärt: "Gerade Walter Varaksin ist jetzt in einem Alter, wo man schauen muss, wie lange er noch ringen kann. Er ist ein Top-Mann in der Oberliga - ihn irgendwann mit jungen Leuten aus den eigenen Reihen zu ersetzen ist das Ziel."

Doch das ist alles noch Zukunftsmusik, in der aktuellen Saison stand am Wochenende der fünfte und sechste Kampftag an und das badisch-hessische Ringerteam musste sich zunächst bei Topfavorit und Tabellenführer AV Reilingen beweisen, bevor es zuhause gegen Schlusslicht KSV Malsch galt, einen Pflichtsieg einzufahren. Die Kampfgemeinschaft, hervorgegangen aus den Vereinen RSC Eiche Sandhofen und ASV 04 Lampertheim, bot in Reilingen zwar teilweise starke Kämpfe, musste sich am Ende aber unglücklich mit 16:20 geschlagen geben. Standesgemäß dagegen war dann der ungefährdete 27:11-Sieg gegen den Tabellenletzten aus Malsch, bei dem besonders der für den verletzten Stephan Sadarjan aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Robert Karkusov in seinem ersten Kampf für das Oberliga-Team überzeugen konnte. Den vierten Platz, und der zum Erreichen der Play-Offs genügt, gilt es nun zu verteidigen. Sollte das nicht gelingen, wäre es aber auch kein Beinbruch. "Dann können wir unsere Fans in den Play-Downs wenigstens mit Siegen entschädigen, nachdem wir letzte Saison kaum einen Kampf gewinnen konnten. In den Play-Offs wäre das nicht so ohne weiteres möglich", sagt Strubel.

 
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